Format-Details
Antarctica (Serie / Mystery)
(Metropolis Studios)
IM SPIELMODUL VERFÜGBAR
Ein Traum wird für Geologin Paula Mendez wahr als sie für eine Forschungsreise in die Antarktis ausgewählt wird. Gemeinsam mit Professor Fermat, dem Meeresbiologen Francis Hall und dem Antarktis-Experten Steven Cook stößt sie dort auf unglaubliches: eine metallene Tür tief unter dem Eis.

1x01 - Unter dem Eis (2 Slot)
Paula Mendez hat ihren Doktor in Geologie gemacht und ist nun am Ziel ihrer Träume und langen Arbeit angelangt. Sie wurde ausgewählt für eine sechsmonatige Forschungsmission in einer antarktischen Basis, einem Gebiet voller unerforschter Geheimnisse. Sie verspricht ihren Kollegen, ausführlich Buch zu führen über das Leben auf der anderen Seite der Welt und kurz darauf geht die Reise bereits los.
Auf dem Forschungsschiff, das sie und ihre Ausrüstung ins antarktische Enderbyland transportiert, lernt Paula Dr. Francis Hall kennen, den Meeresbiologen, der gemeinsam mit ihr sechs Monate auf der Robertson-Station leben wird. Direkt entsteht ein enges Band der Sympathie und Francis, Arbeit auf Schiffen gewohnt, hilft Paula durch die Tage, in denen sie unter Seekrankheit leidet.
Angekommen in der Antarktis werden sie vom Antarktis-Geographen Luke Wheeler zur Robertson-Station geführt, wo sie von Dr. Steven Cook empfangen werden, dessen Arbeiten über den Kontinent Paula seit langem bewundert. Und Steven bewundert sich dafür mindestens genauso viel. Am Abend trifft Paula auf den eigenbrötlerischen Professor Julius Fermat, der bereits seit Jahren die Station leitet und die meiste Zeit alleine in irgendwelchen Kammern der Station verbringt. Paula lebt sich in den folgenden Tagen gut ein, auch wenn ihre Bewunderung für Steven aufgrund seiner Selbstherrlichkeit immer mehr nachlässt.
Am fünften Tag erschüttert ein Erdbeben die Station, ein äußerst ungewöhnliches Ereignis in dem sonst so stabilen Gebiet. Luke wertet Satellitenbilder der Gegend aus und entdeckt, dass das Eis wenige Kilometer entfernt eingesackt ist. Vorsichtig machen sich Francis, Paula, Steven und Luke auf den Weg. Zunächst ist unter dem frisch gefallenen Schnee nicht viel zu sehen, dann entdeckt Francis plötzlich einen Abstieg in die Tiefe, offenbar mit Werkzeugen ins Eis geschlagen. Luke bleibt zurück, um Kontakt zur Station zu halten, während die anderen drei in die eisige Höhle hinabsteigen. Schnell stellen sie fest, dass die Vermutung korrekt war: Spitzhacken und Schaufeln finden sich in dem Gang, der zum Teil eingestürzt ist. Schließlich entdeckt Paula etwas, was niemand von ihnen je zu finden erwartet hätte: eine stählerne Tür mitten im Eis, eingelassen in eine schimmernde Metallwand, die sich in alle Richtungen erstreckt – jedenfalls soweit der Blick durchs Eis dies erkennen lässt. An der Tür finden sie eine improvisiert aussehende technische Apparatur aus Kabeln und Drähten. Als Steven daran herumspielt, geht die Tür plötzlich auf und sie blicken in einen dunklen, runden Raum. An den im Licht der Taschenlampe grünlich schimmernden Wänden und unter der Decke befinden sich seltsame Schriftzeichen, aber sonst ist der Raum völig leer. Gerade als Paula sich die Schrift genauer ansehen will, ist ein Schuss zu hören.
Die drei eilen wieder nach draußen und finden Luke im Eis liegen. Er ist tot – erschossen. Neben ihm liegt ein Zettel mit einer Nachricht: „Lasst euch hier nicht mehr blicken!“. Paula wird panisch und läuft los Richtung Station, Francis und Steven kommen kaum hinterher. In der Robertson-Station angekommen, will Paula einen Notruf absetzen, da müssen sie feststellen, dass jemand ihre sämtlichen Kommunikationsanlagen zerstört hat. Die Station ist von der Außenwelt abgeschnitten. Sie machen sich auf die Suche nach Professor Fermat und finden ihn im Keller der Station. Er schraubt an einer Bohrvorrichtung und hat nach eigener Aussage nichts ungewöhnliches bemerkt.
1x02 - Kein Weg zurück (1 Slot)
Was bisher geschah: Nach einem Erdbeben entdecken Paula, Francis und Steven in einer Eisspalte eine Metalltür, die in einen unterirdischen Raum führt. Da wird ihr Antarktis-Führer Luke erschossen und mit einer Warnung zurückgelassen, sie sollen verschwinden. Zurück in der Station ist die Kommunikationsanlage zerstört und Professor Fermat will nichts bemerkt haben.

Sofort machen sich Steven und Fermat daran, die Satellitenanlage wieder zu reparieren, aber immer neue Probleme treten auf: nicht nur wurden wesentliche Teile irreparabel beschädigt, sondern auch das Lager an Werkzeugen und Ersatzteilen geplündert. Steven wird immer ungeduldiger, schließlich bricht er einen Streit vom Zaun, indem er behauptet, wenn Fermat nicht so zerstreut wäre, hätte er das alles verhindern können. Angesichts der aussichtslosen Situation beschließen Francis und Paula, dass ein sofortiger Rückzug aus der Antarktis die einzige vernünftige Alternative ist. Doch als sie beginnen, das Nötigste zu packen, stellt Paula fest, dass sie festsitzen. Ihr Führer Luke wurde getötet und ohne ihn würden sie sich in der Einöde der Antarktis hoffnungslos verirren.
Am Abend geben Fermat und Steven ihre Bemühungen auf nachdem letzterer nur noch auf die kaputte Technik eingedroschen hatte. Paula meint, dass sie vor ihrer Abreise versprochen hatte, täglich Berichte zu schicken und so schnell auffallen würde, dass etwas nicht stimmt. Erst jetzt erzählen die drei Fermat von der mysteriösen Entdeckung, aber der reagiert seltsam gelassen. Paula glaubt, das mit ihm etwas nicht stimmt, besucht ihn später in seinem Labor und fragt, was er getan habe als die Station sabotiert wurde. Fermat antwortet, er habe Eisbohrungen analysiert und sei in Gedanken versunken gewesen. Und angesprochen auf die metallene Tür im Eis meint er, dass er das erst mit eigenen Augen sehen müsse, um es zu glauben. Paula lässt einige Papiere aus dem Labor mitgehen und sieht sie sich an: es sind Analyseergebnisse des letzten Abends. Nicht von Eis, sondern von einer Metalllegierung.
Albuquerque, New Mexico: Paulas Schwester Maria erhält eine Mail von Paula. Sie schreibt über die ersten Tage in der Arktis und wieviel Spaß die Arbeit mit Francis, Steven, Prof. Fermat und Luke mache.
1x03 - Die russische Station (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: Unbekannte haben die Kommunikation der Antarktis-Station irreparabel beschädigt. Paula entdeckt indessen, dass Fermat während des Überfalls heimlich eine Metalllegierung analysieren ließ.

Paula ist am Morgen als Erste auf den Beinen und richtet das Frühstück an. Dann stellt sie fest, dass Professor Fermat verschwunden ist. Steven hält Fermat für verrückt genug, sich alleine und ohne Führer Richtung Hafen begeben zu haben, draußen finden sie aber Spuren, die in eine andere Richtung weisen – und von mehreren Personen. Francis und Paula ziehen los, während Steven die Station bewachen soll.
Nach fünfzehn Minuten entdecken sie eine zweite Station mitten im Eis, die schon ziemlich mitgenommen aussieht und russische Bauart aufweist. Als sie die Tür vorsichtig öffnen, erwartet sie eine russische Wache, die Francis kurzerhand k.o. schlägt. Anhand der Inneneinrichtung fest, dass die Station schon viele Jahrzehnte existieren muss und wundert sich, dass sie davon nichts wussten. Paula entdeckt indessen ein großes Forschungszentrum im Untergeschoss inklusive eines luftdicht versiegelten Biolabors. Da hören sie Schritte und Stimmen, das Geräusch von entsicherten Waffen, dann schauen sie in die Gewehrläufe von vier russischen Männern. Wortlos sperren sie sie in einen leeren Raum der Station ein. Francis und Paula haben den Eindruck, dass die Russen nur noch beraten, wie sie die beiden am besten beseitigen, deshalb schnappt sich Francis einen Stuhl und beginnt ihn gegen die dünnen Aluwände zu schlagen. Die Tür springt auf und sie versuchen zu fliehen, aber die Russen reagieren sofort und blockieren den Gang. Die zierliche Paula findet trotzdem eine Lücke und gelangt nach draußen. Einer der Russen schnappt sich sein Waffe als sich Paula auf ihr Schneemobil schwingt und feuert. Getroffen zuckt Paula auf.
Steven inspiziert das persönliche Lager von Fermat, in das er seine neuen Ausrüstungsgegenstände bringen ließ und öffnet eine der neuen Kisten: sie ist gefüllt mit Feuerwaffen.
1x04 - Gegen die Zeit (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: Auf der Suche nach dem verschwundenen Fermat entdecken Paula und Francis eine russische Wissenschaftsstation im Eis mit einem versiegelten Biolabor. Sie werden gefangen genommen, doch Paula flieht, als sie von einem Schuss getroffen wird.
Getroffen zuckt Paula auf, kippt vorne über, aber das Schneemobil fährt geradeaus mit ihr weiter, die russische Station verschwindet hinter ihr. Paula rappelt sich wieder auf, dann nimmt sie Kurs auf die eigene Station. Dort erwartet sie Steven, der besorgt ihre blutende Wunde sieht, aber Paula meint, es sei alles halb so schlimm. Sie berichtet ihm von der russischen Station, aber Steven meint, eine solche sei ihm nicht bekannt und ruft die gespeicherten Satellitenbilder auf seinem Laptop ab. Dort ist sie zu sehen, aber nur auf Aufnahmen, die älter als zehn Jahre sind. Auf diesen Bildern entdeckt Steven, dass es einen zweiten Eingang geben muss. Mit den Waffen, die Steven fand, ziehen sie los zu Francis' Befreiung.
Unter dem schneeweißen Dach der Russenstation wird Francis von einem Mann in gebrochenem Englisch verhört. Er wird gefragt, was die Amerikaner über das „Projekt Noah“ wüssten. Als klar wird, dass Francis nichts weiß, will der Russe ihn erschießen, als die Tür auffliegt. Steven stürmt herein, tötet den Russen mit einem Schuss ins Herz, dann fliehen alle drei nach draußen. Als sie sich auf die Mobile schwingen, um den Männern, die sie verfolgen zu entkommen, wird Paula ohnmächtig.
Francis schleppt Paula auf sein Schneemobil, dann brausen sie unter dem Kugelhagel der Russen davon. Plötzlich stoppt Francis und meint zu Steven, dass Paula zu viel Blut verloren hat und es nicht bis zur Station schaffen wird, sie muss schleunigst ruhig liegen und dafür gibt es nur einen möglichen Ort: der Raum unter dem Eis.
Als sie in die Höhle hinabsteigen und den mysteriösen metallenen Raum betreten, erleben Francis und Steven eine Überraschung: die hintere Tür ist offen und führt sie in einen großen weißen Saal. Dort begrüßt sie Professor Fermat.
1x05 - Fermats Theorie (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: In einer russischen Antarctis-Station entdecken Paula, Francis und Steven ein versiegeltes Biolabor. Auf der Flucht vor den Russen wird Paula schwer verletzt und Francis bringt sie in das mysteriöse unterirdische Gebilde – wo sie der verschwundene Professor Fermat erwartet.

Francis trägt Paula durch die offene Tür in eine großen hellen Raum mit mehreren tiefen Tischen und legt sie dort nieder. Er sagt Steven, dass er dringend das medizinische Equipment aus der Station braucht und Steven eilt los. Dann wendet er sich an Fermat und fragt, was hier eigentlich los ist.
Drei Monate zuvor: Professor Fermat steht ganz in weiß gekleidet in der unterirdischen Eingangshalle und betrachtet die Symbole an der Wand. Als er durch die Außentür wieder zurück ins Eis geht, sieht er, dass an der Stelle, an der eine technische Apparatur angesetzt wurde, ein Stück des Metall abgebrochen ist und nimmt es mit. Auf dem Weg zurück zur Station beobachtet er eine Gruppe Russen, vor denen er sich vorsichtig verbirgt. Zurück in der Station wird er in seinem Zimmer von Dr. Jasper überrascht, der ihn zur Rede stellt und sagt, er wüsste, dass Fermat geheime Ausflüge unternehme und die Laborapparaturen heimlich zu eigenen Zwecken nutze. Fermat weist das von sich. Am gleichen Abend schreibt er eine Mail an das Forschungsbüro, in der er einen Austausch seines Teams fordert, doch die Absage kommt prompt.
Eine Woche später: Fermats Team arbeitet draußen an den Schneemobilen, als eine Schneewehe das Vordach aus der Verankerung hebt. In einer Kettenreaktion stürzt der gesamte Vorbau ein und begräbt die drei Wissenschaftler unter sich.
Die Gegenwart: Fermat erklärt Francis, dass er die innere Tür mit dem Gerät der Russen von der Außentür öffnen konnte, nachdem er eine Notiz übersetzt hat, die er beim letzten Abstieg entdeckt hatte. Da kehrt Steven zurück. Die Russen belagern die Station, er kam an keine Ausrüstung und befürchtet, dass sie bald kommen, um die vier zu suchen. Paula erwacht, richtet sich auf und will etwas sagen, aber sie beginnt zu husten. Rote Sprenkel bilden sich auf Francis' Kleidung. Er sagt, er müsse Paula sofort operieren oder sie wird sterben.
1x06 - Leben und Tod (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: Auf der Flucht vor russischen Wissenschaftlern bringen Francis und Steven die verletzte Paula in das mysteriöse unterirdische Gebilde, wo sie der verschwundene Professor Fermat erwartet. Als sich Paulas Zustand verschlimmert, muss Francis operieren – ohne Ausrüstung.

Francis fordert die beiden anderen auf, sich in dem unterirdischen Raum umzusehen, ob sie Werkzeuge finden, Messer oder Skalpelle, mit denen er Paula operieren kann. Nach einiger Suche entdeckt Steven eine lange Abdeckung, unter der sich seltsame metallene Werkzeuge befinden, darunter auch viele kleine und große Skalpelle. An anderer Stelle legt Professor Fermat ein regelrechtes Labor frei mit dutzenden von Flüssigkeiten und Pulvern, die aussehen, als hätte sie erst kürzlich noch jemand benutzt. Als Francis das Skalpell ansetzt, verabschiedet sich Steven nach draußen, um Wache zu halten. Fermat wirft ihm eine Maschinenpistole zu, die er mitgenommen hatte.
Steven entdeckt draußen, dass eine Gruppe Russen bereits auf dem Weg zur Eishöhle ist. Als sie ihn entdecken, eröffnen sie sofort das Feuer und Steven schießt zurück. Einer der Russen geht getroffen zu Boden, die anderen drei beginnen, auf Steven zuzulaufen. Der zieht sich unter dem Dauerbeschuss zurück zu Francis und Fermat und berichtet, dass sie wenig Zeit hätten.
Francis gelingt es, die Kugel, die Paula getroffen hat, zu entfernen und die Blutung zu stillen, als er plötzlich spürt, wie Paulas Blutdruck dramatisch fällt. Er ist sicher, dass sie ohne eine Transfusion nicht überleben wird, aber keiner der drei Männer hat eine passende Blutgruppe. Panisch sucht sich Francis durch die verschiedenen Behältnisse und findet eines, das eine salzige Flüssigkeit enthält. Auf die Gefahr hin, Paula damit umzubringen, leitet er sie in Paulas Venen.
Gerade als Paula die Augen öffnet, fliegt die Tür auf und drei bewaffnete Russen treten ein. Sie schließen die Tür hinter sich und reißen das Gerät ab, mit dem die Tür geöffnet werden konnte. Sie fordern die vier auf, von den Gerätschaften wegzugehen und sich an die Wände zu stellen. Behutsam schaut sich der Anführer der Russen um. Da ist die Tür nach draußen plötzlich wieder offen und der Weg zur Flucht frei.
1x07 - Der Schlüssel (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: Francis operiert Paula in dem unterirdischen Gebilde, um ihr Leben zu retten, dann werden sie von den Russen überwältigt, die ihnen folgten. Plötzlich steht die Tür zur Flucht offen.

Francis, Steven, Prof. Fermat und Paula flüchten durch die offene Tür und laufen durch den unterirdischen Gang, während sich die Tür vor den Russen bereits wieder geschlossen hat, und kehren in die Forschungsstation zurück, die nicht mehr belagert wird. Während Paula sich von der Operation erholt, wechseln sich Francis und Steven bei der Bewachung der Station ab, die aus der Ferne von russischen Männern beobachtet wird. Prof. Fermat schließt sich in sein Arbeitszimmer ein, legt Skizzen des neu entdeckten unterirdischen Raumes an, hängt dutzende Fotos der Türen an seine Pinnwand und starrt diese an.
Drei Tage später kommt Fermat zu Paula und sagt ihr, sie müsse mit ihm zu dem unterirdischen Gebilde zurückkehren. Er glaubt, die Türen öffneten und schlossen sich als Paula sie berührte, was er auf die fremde Substanz zurückführt, die Francis ihr injiziert hatte. Paulas Neugier ist geweckt und sie stimmt zu. Während eines Schneesturms führt Steven ein Ablenkungsmanöver durch, während die beiden zusammen mit Francis aufbrechen.
Tatsächlich treffen Fermats Überlegungen zu: Kaum berührt Paula die Metallwand neben der Tür, da schwingt diese auf und sie gelangen zurück in den großen unterirdischen Saal. Während Fermat die Transfusionsflüssigkeit untersucht, die sich als organisch herausstellt, entdeckt Paula eine weitere Tür auf der anderen Seite des Raumes, die sich bei Berührung sofort öffnet und einen wesentlich dunkleren Raum mit einer seltsamen technischen Apparatur in der Mitte freigibt. Als Francis und Paula die Anlage untersuchen setzt sich die Maschine plötzlich in Gang, mit einem großen Knall bläht sich eine leuchtende Kugel in der Raummitte auf, die rötlich schimmert. Als Paula sie berührt wird sie hineingezogen, zusammen mit Francis, der im letzten Moment noch nach ihrer Hand greift. Dann löst sich die Kugel auf.
1x08 - Hitze (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: Nachdem Paula eine fremde Substanz injiziert wurde, kann sie die unterirdischen Türen via Berührung öffnen und schließen. Währen sie mit Francis und Fermat in den unterirdischen Halle ist, setzt sie versehentlich eine Maschine in Gang, die sie und Francis in eine Energiekugel einschließt.

Professor Fermat stürzt in den Raum mit der seltsamen Maschine: Paula und Francis sind verschwunden. Er versucht die Maschine wieder in Gang zu bringen, aber es gelingt ihm nicht. Dafür findet er eine russische Apparatur ähnlich den Türschlossüberbrückern. Offenbar haben die Russen einen Adapter für die Bedienung der Maschine geschaffen.
Als sich die Energiekugel um Paula und Francis wieder auflöst, finden sie sich in einem neuen Raum wieder, der ähnlich eingerichtet ist, aber schnell merken sie, dass die Temperaturen hier um einiges höher liegen und müssen sich ihrer Schneeanzüge entledigen, um sich nicht zu überhitzen. Francis wundert sich, wie hier eine solche Wärme herrschen kann ohne dass das Eis außen schmilzt – Paula nickt nur und sagt nichts während ihr Blick an den staubigen Schuhabdrücken um die Maschine herum haften. Ein Gang führt die beiden in einen weiteren großen Saal, der mit seltsamen Laborgeräten ausgestattet ist. An einer Seite stehen drei Tanks, eine vierter Platz ist leer. Einige Aufzeichnungen in russischer Sprache liegen herum, auf ein Blatt Papier ist das Biohazard-Symbol gekritzelt.
Steven sitzt am Fenster der Antarktis-Station. Als der Schneesturm sich lichtet, kann er wieder die russischen Späher erblicken, die offensichtlich nicht mitbekommen haben, wie die drei anderen die Station verließen. Eine Weile bleibt Steven unruhig sitzen, dann geht er in Fermats Labor und schnappt sich einen Benzinkanister.
Paula will eine weitere Tür öffnen, doch plötzlich geht ein lauter Alarm los. Francis packt Paula bei der Hand und läuft mit ihr durch die Gänge auf der Suche nach einem Weg zurück zum Haupteingang. Nach einer Weile gehen sie langsamen, niemand scheint sie zu verfolgen. Da sieht Paula wie Licht aus einem Raum fällt und geht hinein. Francis folgt ihr und starrt ungläubig durch das riesige Fenster, das Blick auf die bizarre Architektur eines roten Planeten unter einer gewaltigen glühenden Sonne gewährt.
1x09 - Zivilisation (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: Nach dem Sturz in die Energiekugel landen Paula und Francis in einem fremden Raum. Als sie sich einen Weg zurück bahnen wollen, gelangen sie an ein Fenster, das einen Blick auf einen fremden Planeten bietet.

Francis realisiert, dass sie sich in einem Gebäude rund hundert Meter über dem Boden eines fremden Planeten befinden, der wie ausgestorben wirkt. Nichts bewegt sich auf der Oberfläche außer dem Flimmern der Luft. Die Hitze auf der Oberfläche muss unerträglich sein. Er sagt Paula, sie müssten sofort zu der Maschine zurück, die sie herbrachte, aber Paula starrt wie paralysiert durch die Scheibe.
Fermat hört Stimmen und versteckt sich in einer Ecke des Maschinenraumes. Zwei russische Wissenschaftler haben die unterirdische Station betreten, doch denen fällt die offene Tür zu sofort auf und sie entdecken Fermat. Sie fragen ihn verunsichert, ob jemand durch das Portal gegangen sei und Fermat erklärt, was passiert ist. Die beiden Wissenschaftler Wolkow und Sorokin erklären Fermat, dass sie ihn nicht bedrohen wollen und erklären, was sie in den vergangenen Jahren herausgefunden haben: Das Gebilde unter dem Eis ist ein außerirdisches Raumschiff, vor Urzeiten als eines von vielen unbemannt losgeschickt, um einen Planeten zu finden, auf den die Zivilisation eines sterbenden Planeten durch das installierte Raumportal umsiedeln kann. Doch als es in der Antarktis landete und die Erde als geeignet analysierte, war es bereits zu spät: die ferne Zivilisation war ausgestorben. Zum Glück für die Menschheit, denn die Außerirdischen hätten den Planeten vor der Kolonisierung mit einem Virus von allem Leben gereinigt. Als während der Kalten Krieges die russische Besatzung der Enderbyland-Station das Schiff entdeckte, fiel das Virus in ihre Hände. Während die offizielle Mission lautet, die Technologie der Außerirdischen zu verstehen, verfolgen einige Mächte den Plan, das Virus freizusetzen sobald das Antigen gefunden ist, das die Außerirdischen selbst vor dem Tod bewahrt hätte. Wegen dieser Pläne, entschieden sich Wolkow und Sorokin, gegen das eigene Team zu arbeiten und das Virus endgültig zu vernichten.
Plötzlich springt die Maschine an und in einer Energiekugel erscheinen Paula und Francis. Schnell machen sie sich auf den Weg zurück zur Station, doch schon von weitem sehen sie große schwarze Qualmwolken. Steven kommt ihnen entgegen. Er hat die eigene Station in Brand gesteckt, damit jemand von der Außenwelt darauf aufmerksam wird und Hilfe schickt.
2x01 - Führungswechsel (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: Unter dem Eis der Arktis stößt Professor Fermats Team auf eine Metalltür, die in ein verschüttetes Raumschiff führt. Nachdem Paula eine Infusion mit einer außerirdischen Substanz enthält, kann sie die Türen im Raumschiff öffnen und entdeckt so ein Portal, dass auf einen verdorrten toten Planeten führt. Von zwei Russen einer nahe gelegenen Station erfahren sie, dass die Russen zur Zeit des Kalten Krieges ein Virus bargen, mit dem die Außerirdischen die Bewohner ihres Zielplaneten auslöschen wollten. Bis heute hat die Station den Befehl, das Antigen zu finden, das die eigene Bevölkerung so immun macht wie es die Außerirdischen gewesen wären. Steven greift zum ultimativen Mittel, die Außenwelt auf sich aufmerksam zu machen und steckt die eigene Forschungsstation in Brand.

Ein Monat später: Paula, Francis und Steven sind in einem Notfallcamp untergebracht, das die Rettungscrew errichtet hat, die die USA losschickten nachdem der Rauch der brennenden Station auf Satellitenbildern entdeckt wurde. Der Zugang zum Raumschiff wurde sofort verriegelt. Seit einer Woche ist eine Gruppe Marines zum Camp hinzugestoßen. Paulas Gesuche, zu ihrer Familie zurückzukehren, wurden abgelehnt – niemand von ihnen darf Antarctica derzeit verlassen.

Eines Nachts bekommt Paula Besuch von Prof. Fermat, der die vergangenen Wochen mit dem Militär zusammengearbeitet hat. Er sagt ihr, dass sie sofort zum Raumschiff müssten. Die Techniker hätten den russischen Türöffner in Gang gebracht und würden am nächsten Morgen die Metalltür öffnen. Wenn das Militär die Substanz findet, die Paula die Fähigkeit zum Bedienen der außerirdischen Geräte verleiht, ist der einzige Grund weg, sie hier zu behalten. Fermat fürchtet, seine ganze Truppe würde dann den Rest ihrer Leben in Militärgefängnissen verbringen.

Paula, Prof. Fermat und Francis ziehen los, während Steven aufpasst, dass niemand ihre Abwesenheit bemerkt. In der eiskalt peitschenden Nacht schlagen sie sich bis zum Abstieg durch. Sie gelangen bis zur Tür ohne einer einzigen Wache zu begegnen und Paula kann sie öffnen. Fermat reicht den anderen beiden Tücher, mit denen sie jeden Tropfen der Flüssigkeit aufsaugen sollen, dann steckt er die Tücher in Brand.

Die Eingangstür öffnet sich, Kommandant Packard steht mit vorgehaltener Waffe vor ihnen. Er sagt, sie würden diese Insel nicht mehr lebend verlassen. Plötzlich trifft ihn von hinten ein Schuss und Packard schlägt leblos auf dem Eis auf. Es ist Wolkow, der ihnen zuruft, sie sollten sich beeilen. Schnell laufen die vier ins Freie, doch in der Nacht fallen Schüsse weiterer Soldaten. Ein Schuss wirft Wolkow in den Schnee, die anderen drei schaffen es zurück zum Lager. Francis hat bereits Nachrichten für sie: Angeblich wollten die Russen das Raumschiff plündern und haben dabei den Kommandanten ermordet.

Prof. Fermat öffnet seinen Koffer. Er stellt ein Gestell mit fünf silbrigen Phiolen in ein Loch in der Wand seines Labores und schiebt den Schreibtisch davor.
2x02 - Vergeltung (1 Slot)
Bisher bei Antarctica: Das US-Militär hält Paula, Francis und Steven in ihrem Camp in der Nähe des Raumschiffes fest. Eines Nachts zieht Prof. Fermat mit ihnen zum Raumschiff los, wo sie von Kommandant Packard erwischt werden. Doch dieser wird vom Russen Wolkow erschossen, den bei der Flucht selbst ein Schuss niederstreckt.

Das ganze Camp ist in Aufruhr versetzt. Das Militär mobilisiert sich, der Aufenthaltstrakt mit Paula, Francis und Steven wird angeblich zu ihrer eigenen Sicherheit abgeriegelt. Steven hat gehört, dass die Russen das Raumschiff geentert und dabei den Kommandanten und mehrere Wachen getötet hätten.

Nach einer Weile wird es ruhig. Ein großer Teil der Besatzung hat das Camp verlassen. Kurz darauf wird Paula auf die Krankenstation geleitet. Dort liegt der schwer verwundete Wolkow, der sich weigert, mit jemand anderem als Paula zu sprechen. Er sagt ihr, dass sie die US-Truppen aufhalten müsse, die sich in Richtung der russischen Station bewegten. Hinter den russischen Wissenschaftlern steckten radikale Splittergruppen, die selbst vor der Freisetzung des Virus nicht zurückschrecken würden, wenn sie bedroht werden. Das würde den Tod aller Beteiligten bedeuten. Er gibt Paula den Frequenzcode, über den sie seinen Verbündeten Sorokin warnen könnte. Doch Soldat Hetch, der neben Paula steht, sieht das als Verrat an und lässt sie zurück in ihr Quartiert bringen. Hetch funkt Sorokin an und gibt ihm eine falsche Warnung durch, sodass die Russen die Seite der Station ungeschützt lassen, von der die Amerikaner angreifen.

Einige Stunden später kehren die Soldaten zurück. Hektik verbreitet sich im Camp: Beim Angriff auf die Station gab es mehrere Tote, schließlich gab der russische Kommandant Danilow den Befehl, das Virus freizusetzen. Vermutlich sind die alle infiziert. Als Prof. Fermat davon erfährt, holt er die fünf silbrigen Phiolen aus seinem Versteck, die er vom Raumschiff mitgenommen hatte. Er will sie Paula und den anderen injizieren: Es ist das Gegenmittel. Fermat entschlüsselte den Aufbewahrungsort schon vor einer Weile, kam nun aber erst mit Paulas Hilfe an das Mittel. Nachdem er Paula, Steven und sich geimpft hat, bricht Hetch die Tür auf und fordert das Gegenmittel ein. Fermat bittet, eine Phiole zu behalten, um es zu analysieren und nachbauen zu können, aber Hetchs Vorgesetzter Reinold sieht das anders, impft sich selbst und Hetch.

Paula wird abermals auf die Krankenstation gerufen. Wolkow sagt ihr mit letzter Kraft, dass er das Virus im russischen Labor schon vor Wochen zerstört habe, eine Infektion sei unmöglich. Dann stirbt er. Hetch und Paula konfrontieren den gefangen genommenen Danilow damit. Dieser meint, dass er von Wolkows Betrug schon lange wisse. Das Virus sei aber schon vor Jahren aufs Festland gebracht worden.