Format-Details
The Hansons (Serie / Comedy)
(Home-Productions)
NICHT IM SPIELMODUL VERFÜGBAR
The Hansons handelt von einer dreiköpfigen Familie. In einer regnerischen Nacht werden die drei, Vater Robert, Mutter Elaine und Tochter Frida Empfänger einer Nachricht des Teufels. So glauben sie zumindest...

Mit dem Auftrag 7 Menschen, die auf einer Liste stehen umzubringen, begeben sich die Hansons auf eine skurrille Odysee durch das Land. Blutig. Bösartig. Verrückt. Denn es wird keine einfache Reise, wollen sich die Opfer doch nicht so schnell ihrem Schicksal hingeben.Und was erwartet sie am Ende der Reise? War der Teufel nur eine Halluzination und wenn ja, was werden die Hansons tun?

Die Serie lebt von ihrem bitterbös-schwarzen Humor, der einzigartig ist.
1x01 - Ein Schweinchen namens Frida (1 Slot)
Halloween, 2005

Es war ein anstrengender Tag für die Hansons. Zuerst wollte Frida nicht in ihr süßes Schweinchenkostüm passen, dann hat der Hund von neben an alle Süßigkeiten verputzt und dann kamen auch noch Oma und Opa zu Besuch. Geschafft von den Strapazen fallen die drei schlapp in ihr neues Bett, dass unter ihrem Gewicht zusammenbricht. Schweinchen Frida kuschelt sich an Mutti Elaines Hüfte, während Vati Robert sich darüber ärgert, dass er seinen Lümmel stecken lassen muss.

Ihr Schlaf hielt jedoch nicht lange, denn Rauch weckte sie schließlich auf. Feuer? Feuer! Die drei fanden sich in einem riesigen Feuer wieder, dass sie einzäunte. Erst Sekunden später bemerkten sie den quietschroten Teufel, der vor Ihnen stand und sich die Backen kaum halten konnte. Der Teufel mochte Streiche, wie diese.

Am nächsten Morgen…

Die Sonne lacht! Der Hahn kräht! Der Milchmann fährt seine gemütliche Runde! Der Hund des Nachbar hängt zerrissen auf der Hofeinfahrt der Hansons… äh, was? Die Haustür flog auf, woraufhin Frida schreiend nach draußen lief.

„MAMA! PAPA! GNAHAHA!“

Elaine trat nach draußen und musste beim Anblick des Hundes Lächeln.

„Was ist da denn passiert? Liegt wohl an den vielen Süßigkeiten, mh?“

Papa Robert kam ebenfalls vor die Haustür. Im Gegensatz zu den anderen beiden, sah er ein wenig grummelig aus.

„Frida“, bemerkte er mit einer gefährlich todernsten Stimme, „bring den Hund mit ins Haus. Mama macht Abendbrot. Ich geh mal wegen den Flugtickets ins Internet.“

Fröhlich singend, tänzelten die Hansons zurück ins Haus. Frida mit einem schmackhaften Köter auf der Schulter. Das sah mit ihrem Schweinchenkostüm richtig putzig aus. Der Nachbarsjunge, der das Ganze eher unaufgeregt verfolgt hatte, kratzte sich am Sack und ging ins Haus, Counterstrike zocken.

In der Nacht zuvor…

Mit breiter Brust und stolzer Stimme, verkündete der Teufel: „Ihr, die Auserwählten einer uralten Prophezeiung, ihr müsst sieben Menschen, von edelster Abstammung und heiligen Kräften opfern, um den größten aller…“

„LAAAAAANGWEILIG! Hau raus, was Sache ist!“, grunzte Robert im Halbschlaf.

Der Teufel guckte ihn… teuflisch an, fuhr aber in einer gemäßigteren Weise fort.

„Was auch immer… ich hab hier ne Liste und da stehen sieben Menschen drauf, die ihr am besten schnellstmöglich zur Strecke bringt. Irgendwelche grenzdebilen Säufer und superkorrekte Korinthenkacker, die eh keiner braucht. Also, Deal?“

Bevor Mutti Elaine oder Papa Robert was erwidern konnten, schrie Frida mit ihrer schrillsten Stimme, ihr Schweinerüssel rotiert vor Freude: „DEEEEEAAAAAAAAL!“

Und so war es geschehen…
1x02 - Breaking Bones (1 Slot)
Ihr erstes Opfer war ein gewisser Mr. Smith. Wie Papa Robert herausfand, machte dieser gerade einen Familienurlaub in den Bergen. Besonders Frida war begeistert, als sie beschlossen gleich am nächsten Tag per Flugzeug rüber zufliegen und sich an den Smith‘ zu weiden.

Am Flughafen angekommen, stellte sich aber heraus, dass der gebuchte Flug gecancelled wurde und so mussten die Drei die Nacht über warten. Von Neugier gepackt, schlich sich Frida von ihren Eltern und erkundete die offene Welt. Als sie jedoch in ihrer Blindheit einen alten Mann anrempelte, nahm das Spiel seinen Lauf.

Gott im Himmel! Pass doch auf, du Göre!

Frida guckte ihn mit leicht verwässerten Augen an und zog eine mitleiderregende Mine.

Entschuldigen sie Sir!

Pah, ist schon gut. Wo sind denn deine Eltern? Du solltest Sie lieber suchen gehen.

Weil Frida nicht genau wusste, wo sie war, nahm der Greis sie an der Hand und gemeinsam suchten sie Robert und Elaine.

Unterdessen unterhielten sich Robert und Elaine über die Geschehnisse der letzten Tage.

Du Robert?, fragte Elaine mit ihrer zuckersüßen Stimme.

Was?

Warum bist du in letzter Zeit so grummelig?

Meh.

Ja?

Ich hab Oma Hannelore und Opa Gottfried zu Thanksgiving eingeladen. Vor 3 Wochen schon.

WAS? ZUR? HÖLLE? ROBERT! Gehetzt sprang sie auf, packte ihren Mann an den Schultern und schüttelte ihn durch.

Der alte Greis war sich nicht sicher, was er gerade mit ansah, wenn das jedoch Klein Fridas Eltern sein sollten, wollte er schnellstmöglich wieder verschwinden. Er räusperte sich.

Robert und Elaine schauten rüber und waren etwas verwirrt. Frida strahlte jedoch über das ganze Gesicht.

MAMA! DÜRFEN WIR DEN (Sie zeigte auf den verdutzten Greis, der gerade in der Bewegung war zu gehen) BEHALTEN!!!???? BITTE!

Mami zuckte mit den Achseln. Klar. Warum nicht?

Frida drehte sich im Kreis und fasste um das gebrechliche Bein des alten Mannes, der sie instinktiv versuchte abzuschütteln. Weg da, geh zu deinen Eltern. Der alte (Er war wirklich alt!) Winfried muss jetzt weiter.

Frida fand das nicht so lustig, brach ihm sämtliche Knochen und verstaute das Etwas in ihrem Koffer.

Robert nahm sie an die Hand.

So, jetzt ist aber genug. Du hattest deinen Spaß.

Hihihihihihhihihihihihihi.

Als die Hansons am nächsten Morgen ins Flugzeug stiegen, wurden immer weitere vermisste Personen gemeldet, was schließlich die Schlagzeilen der nächsten Tage bestimmen sollte. Davon nichtsahnend, frühstückten die Hansons den lästigen Sitznachbarn auf Sitz 2C.
1x03 - The General Strikes Back! (1) (1 Slot)
Da standen sie, die Hansons, in dieser wunderschönen Idylle von Berglandschaft und beobachteten das große Anwesen das dem verfolgten Mr. Smith gehörte. Elaine leckte sich schmackhaft die Lippen, während Robert etwas abgewandt zärtlich die Hände über seine neue Errungenschaft, den Kreissägenmeister Deluxe, streichelte.

Rosaline Smith, die gerade das Essen für ihre Mannen servierte, ging mit einem Lächeln zur Tür, nachdem es geklingelt hatte. Die drei Hansons setzten ihren freundlichsten Gesichtsausdruck auf, gerade Papa Robert hatte damit einige Schwierigkeiten, und begrüßen sie herzlich. Ob ihr Mann denn zuhause sei.

Aber natürlich! Kommen sie nur rein, er erwartet sie schon!

Etwas verwirrt von der letzten Erwähnung betraten sie dennoch das Anwesen.

Am Essenstisch erblickten sie dann einen alten griesgrämigen alten Mann mit Bierplautze, einen pickligen Teenager, der Videogames zockte. Von Mr. Smith aber offensichtlich keine Spur.

Papa, deine Pokerrunde ist bereits da!

Der Opa schaute verdutzt hoch, gerade noch in der Lage seine Sabber aufzuhalten.

WAT? Bist du blind, Weib? Das ist sicher nicht meine Pokerrunde?

Er wandte sich den Hansons zu.

Seid ihr… Zeugen oder sowas? Irgendwas religiöses, hä? RAUUUUUUUUS!

Der eigentlich so labile ausschauende Mann war zu Elaines Verwunderung äußerst sprunghaft.

Frida wurde angesichts ihres immer noch gestörten Verhältnisses zu alten Männern seit ihrem kleinen Intermezzo am Flughafen, etwas stinkig.

Wir sind hier nicht im Kindergarten! Benehmen Sie sich!

Der Kopf des alten Mannes erreichte hochrote Farbstufen, er stürmte ohne etwas zu sagen aus dem Zimmer.

Robert wandte sich grummelig wie eh und je der Dame des Hauses zu.

Entschuldigen sie, aber wir meinten eigentlich ihren Ehemann?!

Mrs. Smith lachte abermals erschreckend robotermäßig.

Hach ja. Mein Mann ist unten im Keller, er bastelt wieder an seinen Modellen. Ein Mann wie der andere, nicht wahr?

Sie klopfte Elaine auf die Schulter. Instinktiv blockte sie die Hand ab und biss hinein. Mrs. Smith schrie wie am Spieß.

Der alte Opa kam zurück in das Esszimmer mit einer mehr als geladenen Schrotflinte.

WAS ZUR HÖLLE?

Er feuerte ohne zu Zögern auf die wild gewordene Elaine. Robert stürzte sich auf ihn.

Frida setzte sich unterdessen neben den Teenager, er war ja irgendwie doch ganz süß.

Im Keller werkelte Mr. Smith tatsächlich gerade penibel an seinen Modellen. Wie gut, dass sein Zimmer, sein Refugium isoliert war. Was nerve ihn doch immer das alte Gequake seines Schwiegervaters.

Robert hatte den alten Mann unterschätzt.

DAS HAT MIR NOCH GEFEHLT! SEKTENFREAKS! GENERAL SMITH MELDET SICH ZURÜCK ZUM DIENST!!!
1x04 - The General Strikes Back! (2) (1 Slot)
Und der General war tatsächlich zurück. Der von der Rohheit des Generals überraschte Robert, stürzte unglücklich nach hinten, die Schrotflinte genau vor seiner Nase. Der General grölte wild geworden.

Wie zu guten alten Zeiten! Gnahaha!

Sabber flog zu allen Seiten, es war ein erschreckend groteskes Bild. Rosaline Smith verkümmerte mit ihrem halben Arm etwas nölig in die Küchenecken. Elaine ließ ihren Mann alleine kämpfen, er würde sich ohnehin beschweren, würde sie eingreifen. Männer… sie rollte mit den Augen, was angesichts der prekären Lage etwas deplatziert wirkte. Sie hatte aber sowieso den Herr des Hauses zu suchen, der kleine Besuch durfte nicht umsonst gewesen sein!

Frida versuchte unterdessen ein Gespräch mit dem pickligen Gamerjungen aufzubauen, dieser hatte aber kein allzu großes Interesse an der mit Sommersprossen überzogenen Göre. Irgendwann wurde Frida ungeduldig riss ihm den Game Boy aus der Hand und versuchte ihn zu knutschen. Der Teen war angesichts der blutroten Zähne des kleinen Mädchens etwas angewidert und er verneinte die Anfrage. Da war es um Frida geschehen und sie zerhackstückelte sein Gesicht mit bloßen Händen.

Der General ließ den ersten Schuss los, welcher Robert an der Stirn traf. Völlig deformiert und mit Blut und Gehirn überspritzt, trat er gegen den Lauf der Schrotflinte und erhob sich. Der General war nicht wirklich beeindruckt.

Teufelswerk! Teufelswerk! Endlich haben wir mal richtige Gegner! Gnahaha! Er nahm die Schrotflinte als Schläger und schlug immer wieder auf Robert ein.

In der Zwischenzeit untersuchte Elaine den Rest des Hauses. In den Sachen der Smiths offenbarten sich tragische und bösartige Wahrheiten über das desillusionierte Leben dieser Schreckensfamilie. Elaine konnte dabei nur den Kopf schütteln. Und dabei wirkten die Smith wie eine solch glückliche Familie. Was war hier bloß geschehen?

Im Keller wurde sie dann aber schließlich fündig. Der verdutzte Hausmann nahm, er war von Hauptberuf Blitzmerker, direkt Notiz von all dem Blut und nach dem Öffnen der Tür hörte er den schrecklichen Krach aus dem Erdgeschoss.

Wie…was… was geht hier vor?

Meh…

Elaine hatte die Lust auf Geplänkel verloren, stürzte nach vorne und riss dem Verwirrten das Herz raus. Wieder oben hatten den General und Robert ihren kleinen Disput immer noch nicht ausgetragen. Sie gesellte sich zu Frida, die auf dem Korpus des Teens ein kleines Tänzchen ausführte.

Mama? Warum tötet Papa den alten Mann nicht einfach?

Ach, Schatz. So ist das mit den alten Herren. Die wollen letztendlich auch nur spielen!

Männer sind komisch.

Allerdings.

Das Ganze ging noch bis weit in die Abendstunden ohne dass ein Sieger feststand. Kurioserweise gewannen die beiden über die Zeit Respekt für einander und ließen die Dinge erst einmal ruhen. Es wäre noch genug Zeit den Konflikt anderweitig fortzusetzen.

Sie verabschiedeten sich vom General und gingen ihres Weges.